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Deutsches Bundesverdienstkreuz für Journalistin Dunja Hayali

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der Fernsehjournalistin Dunja Hayali das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Dunja Hayali. SN/APA/AFP/POOL/CHRISTIAN CHARISIUS
Dunja Hayali.

Steinmeier zeichnete am Dienstag im Schloss Bellevue in Berlin insgesamt 24 engagierte Bürger aus. Die Demokratie brauche Menschen wie die Ausgezeichneten, erklärte Steinmeier.

Anlass für die Verleihung ist der Jahrestag des Inkrafttretens des Grundgesetzes am 23. Mai 1949, der sogenannte Verfassungstag.

"Wir brauchen Menschen, die Probleme nicht nur beklagen und darauf warten, dass 'der Staat' oder 'die Politik' sie lösen, sondern die selbst aktiv werden - ganz gleich, ob es um das Leben im eigenen Dorf geht oder um die Zukunft Europas", sagte Steinmeier laut Redetext. Es wurden laut Bundespräsidialamt Bürger im Alter zwischen 20 und 90 Jahren geehrt, die sich "in herausragender Weise für Freiheit und Demokratie und gegen Rechtsextremismus und Gewalt" engagieren.

Zu den Geehrten gehörte unter anderem Hayali, die sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzt. "Wir brauchen Journalistinnen und Journalisten mit Handwerkszeug und Ethos", zeigte sich Steinmeier überzeugt.

Das Bundesverdienstkreuz erhielt auch die Schriftstellerin Juli Zeh, die sich immer wieder in politische Debatten einmischt. Ausgezeichnet wurde zudem der 20-jährige Felix Finkbeiner aus Bayern, der als Schüler eine weltweite Baumpflanzkampagne zum Kampf gegen den Klimawandel initiierte. Ebenfalls geehrt wurden Sabine und Daniel Röder aus Frankfurt am Main. Sie gründeten die Bürgerinitiative "Pulse of Europe".

Quelle: Apa/Afp

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