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EU-Wettbewerbshüter genehmigten Übernahmepläne von Meta

Die Wettbewerbshüter der EU haben den vom Internetkonzern Meta (Facebook) geplanten Kauf der US-Firma Kustomer unter Auflagen genehmigt.

Das 2015 gegründete Start-up bietet Kundenservice-Plattformen und sogenannte Chatbots an, die Kundenanfragen automatisch beantworten. Für die Genehmigung muss Meta jedoch Auflagen erfüllen, wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte. So muss Meta etwa konkurrierenden Anbietern und neuen Marktteilnehmenden bestimmte Zugänge gewährleisten.

"Die Kommission ist zu dem Ergebnis gelangt, dass die geplante Übernahme angesichts dieser Zusagen keinen Anlass mehr zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken gibt", hieß es in der Mitteilung der Kommission. Vergangenen August hatten die Wettbewerbshüter Bedenken gegen die Übernahme geäußert, da Einschränkungen auf dem Markt für Kundendienst-Software (Customer Relationship Management - CRM) befürchtet wurden.

Auch das deutsche Bundeskartellamt beschäftigt sich mit der Übernahme. "Meta sollte nun unverzüglich entsprechende Unterlagen für eine Prüfung des Vorhabens im Rahmen der Fusionskontrolle einreichen", sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, im Dezember. Vor gut zwei Wochen sei die Fusion offiziell angemeldet worden, so ein Sprecher des Bundeskartellamts. Seitdem prüfe man die Auswirkungen des Vorhabens auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.

Meta hatte im vergangenen November angekündigt, sich mit dem Kauf von Kustomer bei Angeboten für den Kundendienst verstärken zu wollen. Details zum Preis oder zu sonstigen finanziellen Konditionen wurden damals nicht genannt. Nach früheren Informationen des "Wall Street Journals" wird Kustomer bei dem Deal mit etwas mehr als 1 Mrd. Dollar (887 Mio. Euro) bewertet.

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