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"Falter"-Chefredakteur Klenk ist "Journalist des Jahres", auch SN-Redakteure ausgezeichnet

"Falter"-Chefredakteur Florian Klenk ist der "Journalist des Jahres" sowie auch "Chefredakteur des Jahres" 2021.

Florian Klenk wurde auch schon 2005 und 2016 als „Journalist des Jahres“ geehrt. SN/apa (archiv)
Florian Klenk wurde auch schon 2005 und 2016 als „Journalist des Jahres“ geehrt.

Er wurde für seine journalistischen Leistungen von den Lesern des Branchenmagazins "Österreichs Journalist:in" mehrheitlich gewählt, gab der Oberauer-Verlag am Donnerstag in einer Aussendung bekannt. Der ORF ist wie im Vorjahr "Redaktion des Jahres".

Wann die Preisverleihung stattfinden kann, ist aufgrund der Coronasituation noch offen, wie Herausgeber Johann Oberauer sagte. Bereits die Verleihung 2020 konnte nicht stattfinden und soll dann gemeinsam mit der Prämierung der Preisträger von 2021 erfolgen.

Klenk wurde für seine "kontinuierliche Spitzenleistung als investigativer Journalist, als Blattmacher und als Social-Media-Kommunikator" gelobt. Laut den Teilnehmern der Onlineabstimmung sei er ein "guter Stilist" und "als Innenpolitikjournalist nicht mehr wegzudenken", zudem lege er "Finger in die Wunde", wie es heißt. Hervorgehoben wird auch Klenks Buch "Bauer und Bobo", in dem er seine Reportage über den steirischen "Wutbauern" Christian Bachler verarbeitet.

Sonderpreis für Helga Rabl-Stadler

Den diesjährigen Sonderpreis vergibt die "Journalist:in"-Redaktion an die scheidende Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler, Gerfried Sperl wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet. "Sperl hat den österreichischen Qualitätsjournalismus über Jahrzehnte geprägt", heißt es über den ehemaligen "Standard"-Chefredakteur. Er sei ein "unbequemer Mahner", begründet "Journalist:in"-Herausgeber Georg Taitl die Entscheidung. Sonderpreisträgerin Rabl-Stadler habe wiederum "die Türen der elitären Salzburger Festspielhäuser weit geöffnet" und Jahr für Jahr "hochwertigen Stoff für Journalisten und Medien" geboten, ergänzt "Journalist:in"-Herausgeber Oberauer.

Ein Großteil der Auszeichnungen geht an den ORF

Gewohnt stark vertreten ist auch heuer wieder der ORF: Zum "Innenpolitikjournalisten des Jahres" wurde Martin Thür gekürt, als "Kulturjournalistin des Jahres" wird Barbara Rett (ORF) ausgezeichnet. Zum "Außenpolitikjournalisten des Jahres" wurde Tim Cupal, Barbara Battisti wurde zur "Wirtschaftsjournalistin des Jahres" gewählt. Auch die Medaille für den "Wissenschaftsjournalisten des Jahres" geht an den ORF, und zwar an Marcus Wadsak. Im Sport-Ressort konnte Kristina Inhof reüssieren, Fanny Stapf wurde in der Kategorie "Aufgefallen" prämiert.

Abseits des Medientankers wurde Melisa Erkurt ("Falter") zur Kolumnistin des Jahres gewählt, ebenfalls vom "Falter" ist Heribert Corn als "Fotojournalist des Jahres". "Presse"-Journalistin Anna Thalhammer ist "Investigativjournalistin des Jahres", Ingrid Brodnig wurde zur besten Medienjournalistin gekürt. "Unterhaltungsjournalist des Jahres" ist Fritz Jergitsch von der "Tagespresse", über den Titel "Chronikjournalist des Jahres" kann sich Köksal Baltaci von der "Presse" freuen.

Auch SN-Redakteure prämiert

In den Ressort-Kategorien konnten auch dieses Jahr mehrere SN-Redakteure eine Top-Ten-Platzierung verbuchen: Manfred Perterer bei den Chefredakteuren (Platz neun), der stellvertretende Chefredakteur Andreas Koller in der Kategorie Innenpolitikjournalismus (ebenfalls Platz neun) und der Leiter des Ressorts Wissenschaft/Medien, Ralf Hillebrand, in der Kategorie Medienjournalismus (Platz zehn).

Darüber hinaus wurden für jedes Bundesland sogenannte Local Heroes prämiert. Im Land Salzburg ging diese Auszeichnung an SN-Lokalredakteur Michael Minichberger. "Seine vielseitige Arbeit zieht einen weiten Radius durch das Land", begründete die in diesem Fall zuständige Jury aus dem Oberauer-Verlag ihre Wahl.

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