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Familie Versaces kritisiert TV-Serie über den Modepapst

Mehr als 20 Jahre nach dem Mord an dem italienischen Modepapst Gianni Versace übt seine Familie Kritik an der zehnteiligen Serie von Regisseur Ryan Murphy "The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story", die ab Mitte Jänner vom US-Sender Fox 21 gezeigt wird.

Ricky Martin (r.) spielt in der Serie die Hauptrolle. SN/Richard Shotwell/Invision/AP
Ricky Martin (r.) spielt in der Serie die Hauptrolle.

Die Familie Versace habe die TV-Serie nicht genehmigt und keine Rolle beim Drehbuchschreiben gespielt, heißt es in einer Aussendung. Die TV-Serie wird ab 17. Jänner in den USA und ab 19. Jänner in Italien gezeigt. Im August hatte bereits Versaces letzter Lebensgefährte Antonio D'Amico Kritik an der Serie geübt, die er als realitätsfern bezeichnete. D'Amicos Rolle übernimmt in der Serie Popstar Ricky Martin. Der venezolanische Schauspieler Edgar Ramirez spielt Versace, während Penelope Cruz in die Rolle von Versaces Schwester Donatella schlüpft. Die Dreharbeiten hatten im April in Los Angeles und in Miami begonnen.

Versace wurde am 15. Juli 1997 in Miami mutmaßlich vom Serienkiller Andrew Cunanan erschossen, der wenige Tage später auf der Flucht Suizid beging. Versaces Schwester Donatella übernahm nach dem Tod ihres Bruders die kreative Führung des Modelabels.

(APA)

Aufgerufen am 22.06.2018 um 09:38 auf https://www.sn.at/panorama/medien/familie-versaces-kritisiert-tv-serie-ueber-den-modepapst-22702156

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