Medien

Fotohistoriker im Interview: "Der Krieg ist sichtbarer geworden"

Die sozialen Medien werden durch den Ukraine-Krieg von einer noch nie da gewesenen Bilderflut überschwemmt. Ein Experte übt Kritik am "digitalen Voyeurismus der Gewalt".

Wenn das Handy im Krieg zum ständigen Begleiter wird: Aufnahme aus Mariupol. SN/AP
Wenn das Handy im Krieg zum ständigen Begleiter wird: Aufnahme aus Mariupol.

TikTok statt Robert Capa: Professionelle Kriegsfotografen seien in der Defensive, könnten aber im Bereich der Zuverlässigkeit punkten, sagt der Fotohistoriker Anton Holzer.

Sie verfolgen die Bildpolitiken des Ukrainekrieges genau. Was ist besonders auffällig? Anton Holzer: Das Hervorstechende ist, dass es eine unglaubliche Gleichzeitigkeit von Kriegsereignissen und Berichterstattung gibt. Das ist historisch neu. Es vergeht praktisch keine Zeit zwischen dem, was vor Ort passiert und dem Auftauchen der Bilder weltweit. In der Ukraine wird meines Erachtens der erste Social-Media-Krieg ...

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