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Für Syrien: ORF und Hilfsorganisationen starten neuen Spendenaufruf

Anlässlich der katastrophalen humanitären Situation in Syrien haben der ORF und mehrere Hilfsorganisationen einen weiteren Spendenaufruf für die Aktion "Nachbar in Not"-Flüchtlingshilfe angeschoben.

Die Flüchtlingslager in Syrien und den Nachbarländern seien aufgrund jahrelanger Konflikte überlastet, die Lage in Nordsyrien gefährde weitere Millionen Zivilisten, hieß es in einer Aussendung.

Mehr als die Hälfte der syrischen Bevölkerung ist auf humanitäre Hilfe angewiesen, über sechs Millionen Menschen mussten ihr Zuhause verlassen und sind Flüchtlinge im eigenen Land. 4,8 Millionen Menschen sind in die Nachbarländer geflohen. Diese Zahlen könnten durch die türkische Militäroffensive in Nordsyrien rasant steigen, schon jetzt sind seit deren Beginn mehr als 300.000 Menschen aus der Grenzregion geflüchtet.

"Das Leid von Millionen Menschen in Syrien nach acht Jahren Krieg ist unvorstellbar", erklärte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Insgesamt haben die Österreicher seit Beginn der Aktion "Nachbar in Not" 2013 bereits 15,7 Millionen Euro für die Hilfsaktion gespendet. Die "Nachbar in Not"-Organisationen Caritas - CARE, Diakonie, Hilfswerk, Malteser, Rotes Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe - sind seit Ausbruch des Krieges vor acht Jahren in Syrien selbst sowie im Libanon, in Jordanien, in der Türkei und im Irak aktiv.

"Nachbar in Not", Flüchtlingshilfe Syrien
Spendenkonto - IBAN: AT052011140040044000
Online-Spenden oder Erlagschein anfordern unter nachbarinnot.ORF.at

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