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Grimme-Preise verliehen: "Besondere Ehrung" an Arte

Die renommierten Grimme-Preise sind am Freitagabend im westfälischen Marl verliehen worden - die "Besondere Ehrung" ging an den deutsch-französischen Kultursender Arte. Bei einer Gala im Stadttheater wurden alles in allem 16 Produktionen und herausragende Leistungen im Fernsehen ausgezeichnet.

Der Kultursender wurde für sein Schaffen gewürdigt SN/APA (dpa)/Guido Kirchner
Der Kultursender wurde für sein Schaffen gewürdigt

Zu den Gewinnern des Abends zählten Moderator Jan Böhmermann (38), Schauspielerin Maren Kroymann (69), "Weltspiegel"-Moderatorin Isabel Schayani (52) und Comedian Luke Mockridge (30). Das Grimme-Institut belohnte wieder einmal die Serien-Macher: In der Kategorie Fiktion wurden "Hackerville" (HBO Europe/TNT Serie), "Bad Banks" (ZDF/Arte) und "Beat" (Amazon Prime Video) ausgezeichnet. Auch die Macher vom "Tatort: Meta" (RBB) durften sich über eine Ehrung freuen.

Die Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes erhielt in diesem Jahr der Fernsehsender Arte. "Bildungsfernsehen kann Spaß machen", lobte Verbandspräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). Die Ehrung wird Persönlichkeiten oder Institutionen zugesprochen, die sich in herausragender Weise um das Fernsehen verdient gemacht haben.

Der undotierte Grimme-Preis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für deutsche Fernsehsendungen. Die Preise werden seit 1964 jährlich vom Grimme-Institut verliehen.

Quelle: Apa/Dpa

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