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Handytarife - warum Billigangebote ins Geld gehen können

"Weg mit dem Speck" war gestern - inzwischen hat sich bei den Handytarifen kräftig Hüftgold angesammelt. Bei Magenta und Tele.Ring zählt die Arbeiterkammer (AK) 33 verschiedene mögliche Zusatzentgelte, bei A1 31 und Drei 24. Bei Bob, HoT, yesss!, Ge-org, wowww! und spusu kommen elf bis 16 Nebenspesen dazu.

Arbeiterkammer nahm Anbieter unter die Lupe SN/APA/Webpic/hex
Arbeiterkammer nahm Anbieter unter die Lupe

Dabei wäre es laut AK ganz einfach: "Grundgebühr plus nutzungsabhängige Entgelte zusammengerechnet ergeben die Gesamtkosten für ein Handy, so die Kammer am Mittwoch.

Statt dessen gebe es Aktivierungskosten bis zu 69,99 Euro und Servicepauschalen von bis zu 25 Euro jährlich. "Seit 2015 haben sich die Servicepauschalen um zehn bis 25,6 Prozent verteuert, obwohl die Inflation im selben Zeitraum nur rund fünf Prozent betrug", rechnet die Arbeiterkammer vor.

Besonders teuer wird es, wenn die SIM-Lock entsperrt wird: Dies schlägt sich bei A1 je nach Vertragsdauer mit Kosten zwischen 50 und 150 Euro zu Buche, bei Drei mit 40 Euro. Bei Magenta gibt es hingegen keine SIM-Lock-Kosten. Ein Tarifwechsel koste bei A1 29,90 Euro, bei Magenta meist 49,90 Euro und bei Drei je nach Up- oder Downgrade 25 bis 49,90 Euro.

Quelle: APA

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