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Hofer: Forderung nach Gebühren-Aus unabhängig von ORF-Berichten

Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) will keinen Zusammenhang zwischen seiner Forderung nach einer Abschaffung der ORF-Gebühren und der Berichterstattung des ORF hergestellt wissen.

Norbert Hofer. SN/APA/dpa/Sven Hoppe
Norbert Hofer.

Das hielt sein Sprecher gegenüber der APA fest. Was den ORF-Bericht über den Münchner Transit-Gipfel Anfang Februar betrifft, verwies er auf die dort abgehaltene Pressekonferenz. Er reagierte damit auf die jüngsten Ausführungen von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz im APA-Interview vom Dienstag: Ein O-Ton Hofers sei angefragt gewesen, aus Termingründen aber nicht zustande gekommen. Den Verkehrsminister nennen hätte man aber müssen, so Wrabetz. Hofers Sprecher bestätigte eine entsprechende Anfrage eines Redakteurs für einen Live-Einstieg. Für die entsprechende Uhrzeit sei aber eigentlich die Pressekonferenz nach dem Gipfel angesetzt gewesen. Die Sitzung habe dann noch dazu länger gedauert als geplant, weshalb Hofer zum Zeitpunkt des Live-Einstiegs noch verhandelt habe. "Im Anschluss an die Sitzung gab es im Rahmen der Pressekonferenz ein ausführliches Statement von Minister Hofer, das der ORF in seinem ZiB-Beitrag allerdings ignorierte", hält das Verkehrsministerium fest. Und der Bayerische Rundfunk habe sehr wohl ein Interview mit Hofer geführt, "das dann auch in den Sendungen des Aktuellen Dienstes landesweit Verwendung fand".

Hofer hatte tags darauf ein Facebook-Posting abgesetzt: "Der ORF schafft es tatsächlich, in der ZIB1 über den Transitgipfel in München zu berichten, ohne den Verkehrsminister zu erwähnen. Ob ich für Zwangsgebühren bin? Nein!", so der Wortlaut. Doch seine "Forderung nach einer Abschaffung der ORF-Gebühren" mache er nicht an der Berichterstattung über den Brenner-Gipfel und auch nicht am "Tirol heute"-Beitrag über den FPÖ-Spitzenkandidaten Markus Abwerzger fest, hieß es am Dienstag aus dem Ministerium. "Die Medienlandschaft hat sich massiv verändert. Daher muss es im Jahr 2018 auch erlaubt sein, eine offene Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Zwangsgebühren zu führen", in diesem Zusammenhang verweise Hofer auch auf die Medienenquete im Frühjahr 2018.

Quelle: APA

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