Medien

Hoher Konsum von US-Krimis fördert Mythen

Neue Studie aus Wien belegt: Vielseher glauben eher, dass auch in Österreich noch die Todesstrafe praktiziert wird.

Medial vermitteltes US-Gerichtssaalflair setzt sich in den Köpfen fest. SN/stock.adobe.com
Medial vermitteltes US-Gerichtssaalflair setzt sich in den Köpfen fest.

Häftlinge im Death Row, nicht erfolgte Begnadigungen oder der berühmt-berüchtigte elektrische Stuhl: Wer sich viele US-amerikanische Krimis oder Real-Crime-Reportagen im Fernsehen ansieht, unterliegt öfter und leichter falschen Wahrnehmungen hinsichtlich der Todesstrafe - und das unabhängig von Alter, Bildung und Geschlecht. Zu diesem Schluss kommt die Neuauflage einer Medienstudie unter der Leitung von Benedikt Till am Zentrum für Public Health der MedUni Wien.

Rund 18 Prozent der Befragten gaben auf Fragen zur Todesstrafe Antworten, die darauf schließen lassen, dass ...

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