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Huawei: Werden trotz Sanktionen neue Smartphones nach Europa bringen

Der chinesische Huawei-Konzern hält trotz der verheerenden Folgen von US-Sanktionen an seinem Smartphone-Geschäft fest.

 SN/APA (epa)/MAURITZ ANTIN

"Wir werden weiterhin neue Smartphones in europäische Märkte bringen", sagte Westeuropa-Chef William Tian am Sonntag am Rande der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona. Huawei war einst die Nummer zwei im Smartphone-Geschäft, der Marktanteil schrumpfte als Folge der Sanktionen insbesondere im Westen drastisch.

Das liegt unter anderem daran, dass Huawei keine Telefone mit Google-Diensten und superschnellem 5G-Datenfunk liefern kann. An einer eigenen 5G-Lösung werde gearbeitet, sagte Tian - und argumentierte zugleich, dass auch Huaweis 4G-Smartphones für den Alltag ausreichten. Durch das Fehlen der Google-Dienste musste Huawei unter anderem eine eigene Plattform zum App-Download aufbauen.

"Es ist eine sehr schwere Zeit für Huawei, aber wir werden niemals aufgeben", sagte der für das Elektronikgeschäft zuständige Topmanager Richard Yu. Das Unternehmen werde den "harten Winter" überleben.

In Barcelona stellte Huawei den Plan vor, mit dem Zusammenspiel verschiedener Geräte im Geschäft mit Unternehmen zu punkten. Der Konzern enthüllte neue Modelle von Notebooks, Tablets, einen Desktoprechner sowie auch einen E-Ink-Reader und einen Laserdrucker. Unter anderem auch Apple und Samsung setzen darauf, durch die Verzahnung verschiedener Geräte die Kunden an ihre Produktwelten zu binden. Bei Huawei klafft durch die Sanktionen aber eine Lücke in dem Konzept, wenn es um Smartphones geht. Westeuropa-Chef Tian spielte die Konsequenzen für das Geschäft mit Unternehmen herunter, weil dort Laptops im Mittelpunkt stünden.

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