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IFA-Direktor: Wollen keine Automesse werden

Die Technik-Messe IFA hat keine Ambitionen, dem Vorbild ihres US-Pendants CES zu folgen und sich als große Plattform für Autohersteller zu etablieren.

 SN/hillebrand

"Wir wollen nicht die nächste Automobilmesse werden, definitiv nicht", sagte IFA-Direktor Jens Heithecker. Die Berliner Messe wolle stattdessen an ihrem Konzept einer Diskussionsveranstaltung zum Thema digital unterstützte Mobilität festhalten.

Die Convention Shift Automotive findet im Rahmen der IFA am Dienstag und Mittwoch zum zweiten Mal statt. Ihr Debüt hatte Spekulationen ausgelöst, die IFA wolle auf der Suche nach Wachstum stärker davon profitieren, dass die Autos immer mehr zu vernetzten Geräten auf Rädern werden. Die CES in Las Vegas im Januar hatte sich als wichtige Bühne für innovative Autopremieren etabliert und der nur wenige Tage später folgenden Autoshow in Detroit den Rang abgelaufen.

Die IFA habe diese Entwicklung beobachtet und einen anderen Kurs eingeschlagen, sagte Heithecker. "Für die Automobilindustrie in Amerika war das eine sehr effiziente Lösung, wie man digitales Image bekam und gleichzeitig neue Konsumentengruppen, die sehr technikaffin sind, erschloss." Doch die Dominanz der Auto-Themen habe die Aufmerksamkeit von anderen digitalen Produkten abgezogen.

Die IFA-Convention fällt diesmal mit den Medientagen der Automesse IAA zusammen, die alle zwei Jahre in Frankfurt stattfindet. Das sei dem etwas späteren Termin der IFA wegen der Ferien geschuldet, sagte Heithecker. Unter den Referenten der Shift sind unter anderen Manager von Ford und BMW sowie die Mitgründerin der Carsharing-Firma Zipcar, Robin Chase.

Quelle: Dpa

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