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iPad kostet Apple in China 60 Millionen Dollar

Im Streit um die Namensrechte für das iPad hat Apple einen Vergleich akzeptiert, der dem Konzern 60 Mio. US-Dollar kostet. Damit endet der Streit mit Proview Technology, das bisher die Namensrechte für China hielt.

iPad kostet Apple in China 60 Millionen Dollar SN/apa (epa)
Streit um Namensrechte beendet.

Der Vergleich trat bereits am 25. Juni in Kraft. Apple hat das Geld auf ein gerichtlich verwaltetes Treuhandkonto überwiesen und die Namensübertragung wurde beantragt.

Der US-Konzern hatte die Namensrechte 2009 über eine britische Mantelgesellschaft IP Applications Development (IPAD) für 35.000 Pfund (43.500 Euro) von Proview Electronics aus Taiwan gekauft. Die chinesische Schwesterfirma gab aber vor, nichts mit dem Geschäft zu tun gehabt zu haben. Deswegen waren die iPad-Namensrechte für China bis heute unter Proview Shenzhen registriert, welche einst einen Computer mit dem Namen iPad vorgestellt hatte.

Proview Shenzhen hatte gegen den Verkauf des iPads mobilisiert, bis der Fall vor das Provinzgericht kam. Bei Gericht wurde von Anfang an versucht, einen Vergleich zu erzielen, um einen etwaigen Verkaufsstopp des iPads in China zu verhindern. Im zweiten Quartal trug China ein Fünftel zum weltweiten Gesamtumsatz des Konzerns bei.

(Apa/Dpa)

Aufgerufen am 24.04.2018 um 04:13 auf https://www.sn.at/panorama/medien/ipad-kostet-apple-in-china-60-millionen-dollar-5967145

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