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Journalist in Afghanistan getötet: Blutigstes Jahr für Medien

Bei der Explosion einer Mine ist in der Hauptstadt der schwer umkämpften Südprovinz Helmand, Lashkargah, ein bekannter afghanischer Journalist getötet worden.

Journalist in Afghanistan getötet: Blutigstes Jahr für Medien SN/dpa-zentralbild
Afghanistan ist für Journalisten besonders gefährlich.

Das bestätigte am Freitag der Sprecher des Gouverneurspalastes, Omar Swak. Der Journalist Nematullah Zahir habe für den großen Privatsender Ariana TV gearbeitet. Medien berichteten, Zahir und andere Journalisten hätten einen Militäreinsatz gegen radikalislamische Taliban begleitet, als ihr Wagen im Surgusa-Viertel der Stadt auf den Sprengsatz fuhr.

Erst vor zwei Tagen hatte die Medienrechtsorganisation Afghanisches Sicherheitskomitee für Journalisten (AJSC) in einem viel beachteten Bericht erklärt, dass allein bis August elf Journalisten getötet worden seien. Das mache 2016 zum bisher blutigsten Jahr für Medien in Afghanistan.

Quelle: Apa/Dpa

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