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Journalisten bei Hofburg-Wahl unerwünscht?

Bei der Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl wird es kein Pressezentrum in der Hofburg geben.

Journalisten bei Hofburg-Wahl unerwünscht? SN/APA/HARALD SCHNEIDER
Am 2. Oktober wird es in der Hofburg keine Kameras geben.Am 2. Oktober wird es in der Hofburg keine Kameras geben.

Es ist das gewohnte Prozedere nach einer Wahl. Kurz nach den ersten öffentlichen Hochrechnungen werden die Kandidaten in der Hofburg von einem TV-Sender zum nächsten gereicht. Unter den Mikl-Gemälden in den Redoutensälen beantworten sie erste Fragen zu Sieg oder Niederlage. Und dazwischen tummeln sich Hunderte Journalisten aus der ganzen Welt, von Korrespondenten der "Süddeutschen Zeitung" bis hin zu jenen der "New York Times". Bei der Wiederholung der Bundespräsidentenwahl am 2. Oktober wird es solche Bilder nicht mehr geben. Und zwar weder vom ORF noch von anderen TV-Sendern oder von den Bundesländerzeitungen, die ebenso mit einer gemeinsamen Onlinesendung vertreten waren. Das Innenministerium bestätigte gestern, Dienstag, dass bei der neuerlichen Stichwahl keine Wahlzentrale in der Hofburg aufgezogen wird.

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