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Journalistenverband fordert freie Olympia-Berichterstattung in Peking

Drei Monate vor den Winterspielen in Peking hat der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eine Garantie zur freien Berichterstattung von dem Großereignis in China gefordert.

 SN/www.imago-images.de

Berlin Berlin (dpa) - "Das IOC ist verantwortlich dafür, dass die Journalistinnen und Journalisten während der Spiele in China frei und ungehindert berichten können", wird in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung betont. Diplomatische Floskeln seien nicht zielführend.

Der DJV reagiert damit auf Berichte des Verbands ausländischer Korrespondenten in China über Einschränkungen der Pressefreiheit. Dem Verband zufolge reicht das vom Zutrittsverbot zu Sportstätten bis zu Einschüchterungen von Medienvertretern durch Polizeikräfte.

Das IOC wolle die Bedenken vor Ort ansprechen, heißt es. "Das ist zu wenig", sagte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. Repressionen gegen kritische Journalisten aus dem Ausland in China hätten sich massiv verstärkt.

Die Winterspiele werden vom 4. bis zum 20. Februar und die Winter-Paralympics vom 4. bis 13. März in der chinesischen Hauptstadt ausgetragen.

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