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Nach EU-Strafe: Google öffnet Android für Rivalen

Google schaltet nach einer Milliarden-Kartellstrafe für Nutzer von Android-Handys in Europa zusätzliche Internet-Browser und Suchmaschinen frei.

 SN/dpa/Christof Kerkmann

Ab sofort können Anwender bei Android zwischen bis zu fünf Alternativen wählen, schrieb Google-Manager Paul Gennai am Donnerstag in einem Blog-Eintrag. Die anderen Programme und Funktionen könnten beim Öffnen des Google-Appstores installiert werden.

Angeboten würden die populärsten Alternativen zu den eigenen Produkten. Verlangt hat die Nachbesserung die EU-Kommission. Sie verdonnerte den Google-Mutterkonzern Alphabet im Juli zu einer Rekordstrafe von 4,3 Mrd. Euro wegen unzulässiger Vorschriften für die Verwendung des Betriebssystems Android. Google stellt Android kostenlos zur Verfügung. Damit ist die Software mit Abstand Marktführer und läuft weltweit auf acht von zehn Mobiltelefonen. Auf Platz zwei liegt Apples iOS.

Quelle: Apa/Reuters

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