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Neue Soko Linz ermittelt ab 1. Februar auf ORF 1

Chefinspektorin Johanna "Joe" Haizinger (Katharina Stemberger) und Kriminalhauptkommissar Ben Halberg (Daniel Gawlowski) bekämpfen künftig Dienstagabend auf ORF 1 das Verbrechen in und rund um die oö. Landeshauptstadt: Die "Soko Linz" beerbt die "Soko Kitzbühel", die nach 20 Staffeln eingestellt wurde. ORF-Generaldirektor Roland Weißmann kündigte bei der Präsentation am Montag gleich eine zweite Staffel der Nachfolgeserie an, "weil wir an den Erfolg der Soko Linz glauben".

Das neue ErmittlerInnen-Team nimmt die Zukunft ins Visier SN/APA/ORF/ROMAN ZACH-KIESLING
Das neue ErmittlerInnen-Team nimmt die Zukunft ins Visier

Stemberger ist das Krimigenre nicht fremd, in diversen Soko- und Landkrimi-Folgen stand sie schon vor der Kamera. "Entweder habe ich gemordet, oder ich war schwer verdächtig - ich kenne die andere Seite also nur zu gut", meint sie. Für Gawlowski ist das Soko-Format hingegen "unentdecktes Neuland". Auch ihre Charaktere sind höchst unterschiedlich: Joe hält sich nicht mit allzu vielen Höflichkeiten auf, sondern ist mehr von der direkten Sorte, Ben eher psychologisch geschickt.

Zu Beginn hat das Soko-Linz-Team einen Mord an einer Frau aus dem Zeugenschutzprogramm zu klären. Neben dem zentralen Ermittlerduo Joe und Ben und dessen junger Chefin Nele Oldendorf (Anna Hausburg) ist auch Alexander Pschill als Gerichtsmediziner Dr. Richard "Richie" Vitek mit von der Partie. Er ist nicht nur für die Toten zuständig, sondern muss auch immer wieder als Therapeut wider Willen herhalten.

Die gute Seele der Soko ist Aleks Melenov (Damyan Andreev), der die Recherchearbeit erledigt und nebenbei seine kleine Schwester pflegt. Als Facility-Managerin Yara Nejem, die es nicht immer eilig hat, ist Mirian Hie zu sehen. Ebenfalls oft im Kommissariat anzutreffen ist Bens Tochter Emilia, für die er von Frankfurt nach Linz gezogen ist, und die auch schon mal ihre Hausaufgaben im Kreis der Ermittler macht.

Ermittelt wird in der Linzer Tabakfabrik. Vom Büro der Chefin bis zur Gerichtsmedizin wurde dort auf 670 Quadratmetern das Polizeikooperationszentrum für das Dreiländereck Österreich, Deutschland und Tschechien - ermittelt wird in der neuen Soko schließlich grenzübergreifend - eingerichtet. Die Studioplanung lag wie bereits bei "Soko Kitzbühel" in den Händen von Stephanie Oberndorfer.

Gedreht wurde von Mai bis September des Vorjahres, nicht nur in Linz, sondern auch in der Umgebung der Landeshauptstadt. Viele Linzer haben in dieser Zeit bereits den einen oder anderen Blick auf die Dreharbeiten erhascht - so auch Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ), der gerade ein Wahlkampfvideo drehen wollte "als sie beim AEC eine Leiche aus der Donau gezogen haben". Der Stadtchef streute dem Filmteam Rosen, das "ohne Allüren" im öffentlichen Raum gearbeitet habe, und freut sich über den Werbewert für die Stadt.

Auch LH Thomas Stelzer (ÖVP) sieht eine Chance, Oberösterreich auf internationaler Bühne zu präsentieren und hat gleich langfristige Pläne: "20 Staffeln waren es bei Kitzbühel - Linz ist eine Landeshauptstadt und keine Bezirkshauptstadt", rechnet er vor und sieht offenbar die Möglichkeit, die Länge der Vorgängerserie noch zu "potenzieren".

Die erste der insgesamt 13 Folgen der ersten Staffel der ORF/ZDF-Krimiserie ist am 1. Februar um 20.15 Uhr auf ORF 1 zu sehen. Alle Folgen gibt es bereits ab 25. Jänner eine Woche vor Ausstrahlung auf Flimmit.

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