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Nobelpreis für Peter Handke: ORF ändert sein Programm

Der Literaturnobelpreis für Peter Handke führt zu Programmänderungen im ORF-Fernsehen und -Radio, die den gebürtigen Kärntner umfangreich würdigen.

Handke im Jahr 1973. SN/dpa
Handke im Jahr 1973.

ORF 2 bringt heute neben einer umfassenden Kulturberichterstattung im "Studio 2" (17.30 Uhr) sowie den "ZIB"-Ausgaben auch eine "ZIB Spezial" um 22.25 Uhr mit Nadja Bernhard. Im Anschluss wird das Filmporträt "Peter Handke - Zurück an den Anfang" von Corinna Belz gesendet. ORF III widmet sich dem Nobelpreisträger in "Kultur Heute" (19:45 Uhr), später steht "Das ganze Interview: Peter Handke im Gespräch mit Katja Gasser" (21.55 Uhr) auf dem Programm, für das die ORF-Literaturexpertin den Autor 2016 in Paris traf.

Auf Radio Ö1 macht ein "Kulturjournal Spezial" um 17:09 Uhr den Auftakt, wobei nicht nur Handke, sondern auch die Polin Tokarczuk, der der Preis für 2018 zugesprochen wurde, im Fokus steht. Was die Auszeichnungen bedeuten und wie sie insgesamt einzuordnen sind, darüber diskutiert Kristina Pfoser live mit Brigitte Schwens-Harrant, Staatspreisträgerin für Literaturkritik und Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche", sowie dem Verleger, Literaturkritiker und Autor Jochen Jung. Um 21:00 Uhr folgt dann bei "Im Gespräch" eine Wiederholung aus dem Jahr 2012, Michael Kerbler sprach damals unter dem Titel "Erzählen ist eine Art 'Heuwenden'" mit Handke über seine Einsamkeit beim Schreiben, seine Wurzeln und sein Unterwegs-Sein.

Der Handke-Schwerpunkt auf Ö1 geht am Freitag weiter mit den "Radiogeschichten" (11:05 Uhr), wenn Philipp Hauß aus Handkes "Wunschloses Unglück" liest. Und schließlich gibt es am Sonntag (13. Oktober) um 20:15 Uhr in den "Tonspuren" das von Peter Zimmermann gestaltete Feature "Ich werde mich mit möglichst vielen verfeinden!"

Aufgerufen am 27.11.2021 um 01:33 auf https://www.sn.at/panorama/medien/nobelpreis-fuer-peter-handke-orf-aendert-sein-programm-77489302

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