Medien

Österreicher setzen stark auf Zeitung

Uni Salzburg wertete Oxford-Studie aus - mit zum Teil auffälligen Ergebnissen.

Österreicher setzen stark auf Zeitung SN/fotolia/sebra
Zeitung wird immer noch fleißig gelesen.Zeitung wird immer noch fleißig gelesen.

88 Prozent der österreichischen Bevölkerung nutzen Nachrichten mehrmals pro Tag. 66 Prozent sind sogar "äußerst" oder "sehr" an Nachrichten interessiert. Das ist eines der Österreich-Ergebnisse des "Digital News Report" der Universität Oxford. Die neueste Version der alljährlichen Medienstudie wurde zwar bereits im Juni veröffentlicht, nun legte aber die Uni Salzburg Detailergebnisse für den heimischen Markt nach. Das Institut für Kommunikationswissenschaft ist Partner der Studie, bei der 2000 Österreicher befragt wurden. "Es fällt auf, dass Österreicher Nachrichten besonders häufig über die traditionellen Wege wie die gedruckte Zeitung, Radio oder Fernsehen nutzen", beschreibt Uni-Mitarbeiter Stefan Gadringer, der an der Auswertung der Erhebung beteiligt war. Ein Großteil der Befragten sei zudem gewillt, für Zeitungen zu bezahlen: 60 Prozent gaben an, vergangene Woche eine Tageszeitung gekauft zu haben. Die Zahlungsbereitschaft für Online-Nachrichten ist mit 7 Prozent noch gering, wenngleich bei den Jüngeren stärker ausgeprägt (12 Prozent). Die 18- bis 24-Jährigen sind auch diejenigen, die am ehesten bereit sind, Werbung zu akzeptieren, wenn sie dafür Nachrichten kostenlos erhalten.

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