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ORF-Beitrag: Keine Neuanmeldung für GIS-Zahler nötig

Statt der GIS-Gebühr gibt es ab Jänner den ORF-Beitrag. Die ORF-Beitrags Service GmbH kassiert für den ORF die neue Haushaltsabgabe ein.

Aus für die GIS-Gebühr: Ab 2024 kommt der ORF-Beitrag in der Höhe von 15,30 Euro pro Monat.
Aus für die GIS-Gebühr: Ab 2024 kommt der ORF-Beitrag in der Höhe von 15,30 Euro pro Monat.

Mit 1. Jänner wird anstatt der gegenwärtigen an Fernseher und Radio gekoppelten GIS-Gebühr ein geräteunabhängiger ORF-Beitrag in Form einer Haushaltsabgabe eingehoben. Bisher schrieb die GIS Gebühren Info Service GmbH die Gebühr vor, künftig erledigt das die ORF-Beitrags Service GmbH. Personen, die bereits bei der GIS gemeldet sind, werden automatisch in das neue System übernommen, wurde in einer Aussendung mitgeteilt. Bisherige Befreiungen von der Gebühr bleiben aufrecht und müssen damit nicht neu beantragt werden. Wer bisher an seiner Hauptwohnsitz-Adresse die GIS nicht angemeldet hatte, muss sich ab sofort unter www.gis.at registrieren. Pro Hauptwohnsitz ist lediglich eine Meldung nötig. Für Nebenwohnsitze muss kein ORF-Beitrag entrichtet werden.

Der ORF-Beitrag beläuft sich auf 15,30 Euro pro Monat und ist damit niedriger als derzeit. In manchen Bundesländern wird noch eine Landesabgabe aufgeschlagen, die nicht dem ORF zugutekommt. Der Betrag ist im Voraus zu zahlen - mit Zahlschein ein Mal jährlich, mit Einrichtung einer Einzugsermächtigung zwei Mal oder sechs Mal im Jahr.

Der bisherige Außendienst und damit der Besuch von GIS-Mitarbeitern an der Wohnungstür fällt mit 1. Jänner weg. Auch wird im Herbst mit einer Kampagne über die Umstellung, die auf Basis einer Gesetzesänderung erfolgt, informiert.

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