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ORF-Volksbegehren: Stiftungsrat Küberl sieht "die falschen Fragen"

Der ORF-Stiftungsrat Franz Küberl findet wenig Gefallen am geplanten ORF-Volksbegehren der Christlichen Partei Österreichs (CPÖ). Dieses stelle "die falschen Fragen", sagte Küberl, der dem obersten Gremium des Öffentlich-rechtlichen seit langem angehört. Von einer Abschaffung des Programmentgelts halte er nichts.

Franz Küberl. SN/apa
Franz Küberl.

"Was einen Wert hat, wird auch etwas kosten", so der frühere Caritas-Direktor. Durch die Beiträge der Gebührenzahler werde der ORF auch als "öffentliches Gut" in der Gesellschaft verankert. "Jede vernünftige Reform" des ORF werde weiterhin nicht um Gebühren herumkommen.

Küberl warnte zudem davor, den ORF als "Spielball der Politik" im Wahlkampf zu missbrauchen: Er sieht "20 gute Gründe", in Österreich am öffentlich-rechtlichen Rundfunk festzuhalten. Dabei verwies er auf den umfassenden Programmauftrag im ORF-Gesetz. Gerade für die angemessene Behandlung von Fragen rund um Religion und christliche Kirchen sei der Kulturauftrag des ORF entscheidend, meinte Küberl.

Quelle: APA

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