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Prälat-Ungar-Preise gehen an Journalisten von ORF, "News" und "Addendum"

Bereits zum 17. Mal sind die Prälat-Leopold-Ungar-Journalistenpreise vergeben worden. Ausgezeichnet wurden heuer Christa Hofmann (ORF), Claudia Gschweitl (Ö1), Nina Strasser ("News") sowie David Freudenthaler, Michael Mayrhofer und Philipp Pankraz ("Addendum"), teilte die Caritas mit.

Der Preis, der von der Caritas der Erzdiözese Wien und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien vergeben wird, ist mit 20.000 Euro der höchstdotierte Journalistenpreis Österreichs. Coronabedingt fand die Verleihung online statt.

Strasser wurde in der Kategorie Print für ihren Beitrag "Wie geht es Tante Helli?" (erschienen in "News") ausgezeichnet. Ihr gelang "ein eindringlicher Text, der die Grausamkeit eines holzschnittartigen Lockdowns für alte, auf Pflege und Zuspruch angewiesene Menschen ans Tageslicht bringt", so die Jury.

Der Hauptpreis in der Kategorie Fernsehen ging heuer an Hofmann für ihr Weltjournal "Syrien - das Erbe des IS" in ORF 2. Hofmann konnte Anfang des Jahres als eine von wenigen Journalisten die ehemaligen IS-Gebiete in Nordsyrien besuchen. Ihre halbstündige Reportage beeindrucke und überrasche, hieß es.

Freudenthaler, Mayrhofer und Pankraz von "Addendum" wurde der Hauptpreis in der Kategorie Online verliehen. In ihrer mehrteiligen Podcastreihe "Die vergessene Hölle" arbeiten sie die Geschichte des Konzentrationslagers Gusen auf. Dabei haben sie "die Möglichkeiten des Formats Podcasts als komplexe Erzählform genutzt, Atmosphäre vor Ort eingesammelt und authentisch klingende Stimmen zu Wort kommen lassen".

In der Kategorie Radio wurde Gschweitls Arbeit mit dem Titel "Willkommen in Weikendorf" in der Reihe "Hörbilder" auf Ö1 ausgezeichnet. "Subtil, komplex, austariert - und nicht leicht verdaulich", wurde das "wunderbare Stück Radio" gewürdigt.

Zudem wurden Anerkennungspreise in allen vier Kategorien verliehen: Für Print an Sophia Lang ("Welt der Frauen"), Eja Kapeller ("Wienerin") und Jana Reininger ("Datum"), in der Kategorie TV wurden Helene Voglreiter (ORF) und Alexander Bischofberger-Mahr ("krone.tv") ausgezeichnet. Die Anerkennungen im Bereich Hörfunk gingen an Stefanie Jeller (Radio Klassik Stephansdom), Alina Sklenicka (Ö1) und Eva Gänsdorfer (Ö1). Valentine Auer (romnja.valentine-auer.at) erhielt einen Anerkennungspreis in der Kategorie Online.

Quelle: APA

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