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Produktionsfirma UFA Fiction will Fall Relotius verfilmen

Die Produktionsfirma UFA Fiction will den Fall Claas Relotius verfilmen. Produzent Sebastian Werninger habe sich bereits jetzt die Rechte an einem geplanten Buch zum Betrugsfall beim Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" gesichert, teilte die Produktionsfirma am Freitag in Potsdam mit. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

 SN/APA/AFP/JOHANNES EISELE

Im Dezember hatte "Der Spiegel" einen journalistischen Betrugsfall im eigenen Haus aufgedeckt und öffentlich gemacht. Dabei ging es um Fälschungen des Reporters Relotius, der zunächst als freier Mitarbeiter und dann als Redakteur für das Magazin gearbeitet hatte.

Grundlage des Films soll ein Buch des "Spiegel"-Mitarbeiters Juan Moreno sein, der während der gemeinsamen Arbeit an einer Reportage Unstimmigkeiten im Text von Relotius entdeckte. Das Buch mit dem Titel "Tausend Zeilen Lüge. Das System Relotius und der deutsche Journalismus" sei im Herbstprogramm des Rowohlt Berlin Verlags geplant, sagte Verlagssprecherin Wendy Kerstan auf Anfrage.

Derzeit stehe noch nicht fest, in welcher Form das Projekt realisiert werde, teilte eine Sprecherin der UFA Fiction mit. Auch zum Zeitrahmen und der Besetzung könne man noch nichts sagen. Auch "Spiegel Online" berichtete am Freitag über die Film- und Buchpläne.

Quelle: Dpa

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