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Pröll-Stiftung: ÖVP Niederösterreich greift "Falter"-Chefredakteur an

Die ÖVP Niederösterreich attackiert wegen der Berichterstattung über die Privatstiftung von Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) im "Falter" dessen Chefredakteur Florian Klenk persönlich.

Florian Klenk (Archivbild). SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Florian Klenk (Archivbild).

Dieser leide an "Skandalisierungs-Neurotik", erklärte ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner am Montag in einer Aussendung. Klenk sei ein "selbsternannter Aufdecker-Journalist", der eine "Sudelkampagne" fahre.

Eder forderte zudem Auskunft darüber, was Klenk als Vortragender beim APA-Campus der APA-Austria Presse Agentur verdient. Denn die APA ist nach Meinung Ebners "indirekt über die Presseförderung finanziert", womit "Steuergeld verwendet" werde. Dem konterte APA-Geschäftsführerin Karin Thiller: "Wir halten unmissverständlich fest, dass die APA weder direkt noch indirekt über Presseförderung oder sonstige staatliche Subventionen finanziert wird." Im Übrigen sei der APA-Campus "ein seit Jahren etabliertes Schulungsformat, für das wir renommierte Journalisten und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft als Vortragende gewinnen können", ergänzte sie.

Quelle: APA

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