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Salzburger Post-Beschwerde liegt bei der Datenschutzbehörde

Symbolbild SN/APA/HERBERT NEUBAUER
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Bereits seit Monaten kämpft die Österreichische Post mit dem Vorwurf, massenweise Daten ihrer Kunden gesammelt und weitergereicht zu haben. Doch vor grob zwei Wochen bekam der Fall eine neue Ebene: Wie die "Salzburger Nachrichten" berichteten, kündigte ein Salzburger Unternehmer an, rechtlich gegen die Post vorgehen zu wollen. Mittlerweile sei die entsprechende Beschwerde bei der Datenschutzbehörde eingereicht worden, schildert der Anwalt des Betroffenen, Peter Harlander. Eine Rückmeldung habe es zwar noch nicht gegeben. Damit sei aber auch noch nicht zu rechnen gewesen. Dennoch ergänzt Harlander: "Normalerweise setzt die Datenschutzbehörde rasch erste Schritte - in dem Fall wohl eine Aufforderung zur Stellungnahme an die Post. Sollten wir in den kommenden 14 Tagen keine Rückmeldung erhalten, fragen wir nach."

Die Ankündigung, gegen die Post vorgehen zu wollen, habe indessen weitere Betroffene auf den Plan gerufen: Vier Kunden hätten sich deswegen bei Harlander gemeldet. Parallel war der Datenschutz auch Thema bei der Hauptversammlung der Post-Aktionäre vergangene Woche. Dabei forderte etwa ein Kunde vom Vorstand, genauer aufzuschlüsseln, an welche Firmen seine Daten verkauft wurden. Mittlerweile gebe es zwar eine Zusage, die Unternehmen zu nennen, jedoch noch ohne entsprechende Rückmeldung, schilderte der Betroffene.

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