Medien

SN erhielten internationale Zeitungspreise

Die Salzburger Nachrichten erhielten sieben "European Newspaper Awards" - es handelt sich um den größten europäischen Zeitungswettbewerb. Die Preise werden für Beispiele besonders gelungene Gestaltung und Konzepte vergeben.

 SN/sn

185 Zeitungen aus 27 Ländern nahmen teil. Die SN erhielten dabei mehr Auszeichnungen als alle anderen einheimischen Medien. Der Kurier erhielt sechs Awards, die Kleine Zeitung vier und die Oberösterreichischen Nachrichten zwei.

Der European Newspaper Award gilt als der größte europäische Zeitungswettbewerb. Er wurde 1999 von dem Zeitungsdesigner Norbert Küpper gegründet, der ihn auch veranstaltet. Bei den bisher achtzehn Wettbewerben kooperierte er mit den Medien-Fachzeitschriften Medium Magazin (Frankfurt am Main), Der Österreichische Journalist (Salzburg) und dem Fachblatt Schweizer Journalist.

Die SN erhielten mehrere Auszeichnungen für die Gestaltung von Titelseiten und Schwerpunktseiten des Wochenendmagazins. So etwa für die Schwerpunktthemen "Paris", "Deutsche und Österreicher - eine Annäherung" oder "Porno in Prozent".

Prämiert wurde auch die Sonderausgabe "Im Netz" für vorbildliche Konzeption - Inhalt des Hefts waren Gegenwart und Zukunft des Journalismus im Internet.

Einen weiteren Preis gab es für die SN-Serie "Was Wäre Wenn...". Dabei beantworten renommierte Historiker die (theoretische) Frage, wie sich die Geschichte verändert hätte, wenn ein punktuelles Ereignis nicht oder anders stattgefunden hätte. Beispiel: Was wäre gewesen, wenn die Südstaaten den amerikanischen Bürgerkrieg gewonnen hätten? Schließlich prämierten die Juroren auch die Konzeption der Seite "Der ewige Hitler" mit minimalistischen Gestaltungselementen.

Einige der prämierten Zeitungsseiten:

Links: Ein Schwerpunkt zu „ihrer“ Stadt Paris von Ursula Kastler, illustriert mit Zeichnungen von Sempé. Rechts: Warum muss immer alles und jeder mit Adolf Hitler verglichen werden? SN-Redakteur Thomas Hödlmoser ging dieser Frage nach. Für den Diktator brauchte es kein Foto, ein wohlplatziertes Dreieck und ein Quadrat genügten.  SN/sn
Links: Ein Schwerpunkt zu „ihrer“ Stadt Paris von Ursula Kastler, illustriert mit Zeichnungen von Sempé. Rechts: Warum muss immer alles und jeder mit Adolf Hitler verglichen werden? SN-Redakteur Thomas Hödlmoser ging dieser Frage nach. Für den Diktator brauchte es kein Foto, ein wohlplatziertes Dreieck und ein Quadrat genügten.
Links: Wer schaut Internetporno, und was wird dort angeklickt? Die gewagte grafische Umsetzung mit „verrutschtem“ Prozentzeichen gefiel den Juroren. Rechts: Brückelten nach der Flüchtlingskrise unsere Werte? In den SN bröckelte jedenfalls das ganze Wort.  SN/sn
Links: Wer schaut Internetporno, und was wird dort angeklickt? Die gewagte grafische Umsetzung mit „verrutschtem“ Prozentzeichen gefiel den Juroren. Rechts: Brückelten nach der Flüchtlingskrise unsere Werte? In den SN bröckelte jedenfalls das ganze Wort.
Links: Vorsichtig, zart aber zärtlich passiert eine deutsch-österreichische Annäherung. Rechts: Im SN-Schwerpunkt über Populismus und wie er neurologisch in unserem Hirn funktioniert, hatte ein Rattenfänger schon die gesamte Gattung „Homo“ im Schlepptau.  SN/sn
Links: Vorsichtig, zart aber zärtlich passiert eine deutsch-österreichische Annäherung. Rechts: Im SN-Schwerpunkt über Populismus und wie er neurologisch in unserem Hirn funktioniert, hatte ein Rattenfänger schon die gesamte Gattung „Homo“ im Schlepptau.
Quelle: SN

Aufgerufen am 18.10.2018 um 06:58 auf https://www.sn.at/panorama/medien/sn-erhielten-internationale-zeitungspreise-20734576

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