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Studie: Qualitätsmedien zu nutzen stärkt die digitale Medienkompetenz

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54 Prozent der österreichischen Onlinebevölkerung sehen ihre Fähigkeiten zum Umgang mit dem digitalen Raum auf der höchsten Stufe, zeigt die "Digital Skills Austria"-Studie der Medienbehörde RTR. Neben der Studie, die die Selbsteinschätzung der Probanden wie die Faktoren, die damit im Zusammenhang stehen, erfasste, veröffentlichte die RTR auch einen "Medienkompetenz-Bericht".

Auf einer Digital-Skills-Stufenleiter, die die Fähigkeiten abbildet, "sich im digitalen Raum aufzuhalten (Stufe 1), sich zurecht zu finden (Stufe 2), sich auszutauschen (Stufe 3) und schlussendlich diesen selbst mitzugestalten (Stufe 4)", positionierten sich 54 Prozent auf der höchsten Stufe vier. 17 Prozent bewegen sich im digitalen Raum, "ohne sich ausreichend dazu befähigt zu fühlen (Stufe 0)", heißt es in der von der Universität Salzburg durchgeführten Studie.

"Eines der Ergebnisse der Studie belegt, dass die klassischen Medienanbieter eine wichtige Rolle dabei spielen, höheres Wissen über die Funktionsweise des Digitalen zu erlangen, denn eine hohe Nutzungsintensität von Qualitätsmedien hat der Studie zufolge einen positiven Effekt auf das digitale Wissen", so RTR-Mediengeschäftsführer Wolfgang Struber in einer Aussendung. Im Medienkompetenzbericht kommen etwa Experten wie Michael Zeiller von der Fachhochschule Burgenland oder Ulrike Domany-Funtan von "fit4internet" zu Wort.

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