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"SZ"-Chef: "Bis 2030 wollen wir uns komplett digital finanzieren"

Die "Süddeutsche Zeitung" hat sich im vergangenen Jahr allein durch ihre Abo-Erlöse komplett finanzieren können.

Der Chef des Süddeutschen Verlags, Christian Wegner, sagte im Interview der Deutschen Presse-Agentur: "Erstmals finanzierten alle Abo-Erlöse den gesamten Süddeutschen Verlag." Dies sei eines der strategischen Ziele des Hauses, um unabhängiger vom schwankenden Werbemarkt zu sein. Perspektivisch strebt der Verlagschef der überregionalen Tageszeitung dies an: "Bis 2030 wollen wir uns komplett digital finanzieren. Alle Digital-Umsätze aus Abo und Werbung sollen so hoch sein, dass wir damit den gesamten Verlag finanzieren können." Wegner ergänzte: "So wären wir unabhängig vom strukturell rückläufigen Trend der gedruckten Presse." Zu den Abos sagte der 47-Jährige: "Wir haben jetzt insgesamt circa 420.000 Abos. Davon sind mehr als 220.000 bezahlte Digital-Abos - wir sind hier rund 30 Prozent in den vergangenen 12 Monaten gewachsen."

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