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"Tatort"-Experiment misslingt komplett

Noch kurz vor dem Start der neuen "Tatort"-Folgen durfte sich die Krimireihe über gestiegene Quoten im ersten Halbjahr 2018 freuen. Doch schon mit Episode eins nach der Sommerpause ist die leichte Euphorie wieder passé.

„Tatort“-Kommissarin Ritschard (Delia Mayer) in „Die Musik stirbt zuletzt“. SN/orf/ard/srf/hugofilm
„Tatort“-Kommissarin Ritschard (Delia Mayer) in „Die Musik stirbt zuletzt“.

Der am Sonntag ausgestrahlte Krimi "Die Musik stirbt zuletzt" wird als einer der publikumsschwächsten in die Geschichte eingehen. Lediglich 4,79 Millionen Deutsche verfolgten den Schweizer "Tatort". Der bislang schwächste Krimi jüngerer Zeit war "Tschiller: Off Duty" mit Til Schweiger (5,34 Millionen). Ein quotenstarker "Tatort" erreicht um die neun, manchmal auch mehr als zehn Millionen.

Auch in Österreich war der neueste "Tatort" wenig erfolgreich: Die Durchschnittsreichweite betrug 382.000 Zuschauer. Der diesjährige "Tatort"-Schnitt liegt bei 612.000.

Experten erklären sich den Flop mit den sommerlichen Temperaturen. Und mit der experimentellen Machart des Krimis - er wurde in einer einzigen Kamerafahrt gedreht.

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