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"The Guardian" wechselt Format

Die britische Tageszeitung "The Guardian" setzt auf ein neues Erscheinungsbild.

Der „Guardian“ stellt sein Erscheinungsbild um. SN/APA (epa)/FACUNDO ARRIZABALAGA
Der „Guardian“ stellt sein Erscheinungsbild um.

Seit heute, Montag, erscheint das Blatt nicht mehr im Berliner Format - jene Aufmachung, in der auch die "Salzburger Nachrichten" veröffentlicht werden. Stattdessen wird die Zeitung nun im kleineren Tabloid-Format auf den Markt gebracht. Die Sonntagszeitung "The Observer", die ebenfalls von Guardian Media veröffentlicht wird, stellt am 21. Jänner auf Tabloid um.

Parallel schließt das Medienhaus seine Druckerei - und nutzt nun jene des Konkurrenzverlags Trinity Mirror. Erst 2005 hatte Guardian Media Druckmaschinen für 80 Millionen Pfund (90 Millionen Euro) erworben; diese sollen nun verkauft werden.

Die Format-Umstellung ist Teil eines längeren Kostensenkungsprogramms, bei dem auch 300 Arbeitsplätze abgebaut wurden.

Die Auflage des "Guardian" ist mittlerweile unter die 150.000er-Marke gesunken, zuletzt verbuchte der Verlag einen Verlust von 62,5 Millionen Pfund (70 Millionen Euro).

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