Medien

Twittern, um den seriösen Journalismus zu umgehen

Die Sprachwissenschafterin Ruth Wodak erläutert, warum die Rechtspopulisten soziale Medien nutzen und warum auf die Provokationsstrategien "reflektierte Entschleunigung" folgen sollte.

Ruth Wodak (70) hat ihr Buch „Politik der Angst“ neu bearbeitet. SN/www.picturedesk.com
Ruth Wodak (70) hat ihr Buch „Politik der Angst“ neu bearbeitet.

Das Fazit ihres Buchs fällt ebenso nüchtern wie ernüchternd aus: "Was an sprachlichem Rowdytum, an Beleidigung und Ausgrenzung von Minderheiten, an Verlogenheit noch vor wenigen Jahren undenkbar war, ist heute in den Mainstream vorgedrungen." Hass und Rassismus seien salonfähig geworden. Für Lügen müsse man sich, so Ruth Wodak, nicht mehr entschuldigen, schlechtes Benehmen werde als ansprechendes, attraktives Mittel zur Bekämpfung sogenannter Eliten geschätzt, meint die österreichische Sprachwissenschafterin.

Mit ihrem Buch "Politik der Angst" hat Wodak 2014 ein Standardwerk ...

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