Medien

"Unsere Existenzberechtigung sind die Straßenverkäufer"

Straßenzeitungen wie der "Augustin" in Wien, "Apropos" in Salzburg und "Megaphon" in Graz sind von der Coronakrise stark betroffen. Geld wird vor allem für die Kolporteure gesammelt.

Ein seltenes Bild in Coronazeiten: Kundschaft für den Verkäufer von Straßenzeitungen. SN/apa
Ein seltenes Bild in Coronazeiten: Kundschaft für den Verkäufer von Straßenzeitungen.

Normalerweise ist am Erscheinungstag einer Ausgabe der Wiener Obdachlosenzeitung "Augustin" die Hölle los. "Da warten allein 50 Verkäufer darauf, dass wir aufsperren", sagt "Augustin"-Redakteur Reinhold Schachner. Sie stammen zu je einem Drittel aus Österreich, Osteuropa und Afrika. "Den ganzen Tag über sind es meist die Hälfte unserer 350 Kolporteure, die sich Zeitungen abholen." Damit ist es aber vorerst vorbei. Denn die aktuelle Situation ist aufgrund der Ausgangsbeschränkungen inmitten der Coronakrise eine völlig andere.

Trotzdem: Die Entwicklung sei positiv. ...

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Aufgerufen am 28.11.2020 um 03:31 auf https://www.sn.at/panorama/medien/unsere-existenzberechtigung-sind-die-strassenverkaeufer-86025469