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Vatikan-Zeitung "Osservatore Romano" führt Online-Bezahlschranke ein

Die Vatikan-Zeitung "Osservatore Romano" ist in ihrer italienischen Tagesausgabe künftig nur noch für Abonnenten online lesbar.

Papst Franziskus steht beim „Osservatore Romano“ zumeist im Mittelpunkt. SN/AP
Papst Franziskus steht beim „Osservatore Romano“ zumeist im Mittelpunkt.

Seit Freitag ist nach einer fünfzehntägigen Übergangsphase die Bezahlschranke aktiv, wie es auf der Internetseite der Zeitung heißt. Bis Ende September gibt es das digitale Jahresabo für einen Sonderpreis von 20 Euro, danach soll es 40 Euro kosten.

Die erste Ausgabe des "Osservatore Romano" (Römischer Beobachter) erschien am 1. Juli 1861. Eine erste Wochenausgabe gab es 1949 auf Französisch, seit 1971 auch auf Deutsch. Wöchentliche Ausgaben erscheinen zudem in Italienisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Polnisch. Aktuelle Auflage der deutschsprachigen Ausgabe ist laut Verlagsangaben 7.000; zur italienischen gibt es keine offiziellen Zahlen. Amtierender Direktor des Blattes ist seit 2018 der italienische Journalist und Autor Andrea Monda.

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