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Verlagschef Beck beklagt Papiermangel

Die Rohstoffknappheit trifft auch die Verlage: Ihnen fehlt das Papier, um Bücher zu drucken. "Das ist ein großes Problem", sagte Jonathan Beck, Chef des Publikumsverlags bei C.H. Beck, dem "Handelsblatt" vom Montag.

 SN/APA (dpa/Symbolbild)/Jens Kalaen

"Bei vielen Büchern wissen wir jetzt schon, dass vor Weihnachten kein Nachdruck mehr möglich ist", sagte Beck. "Wenn der jetzige Bestand verkauft sein wird, kommt erst nächstes Jahr Nachschub."

Beck riet daher dazu, sich dieses Jahr frühzeitig um Weihnachtsgeschenke zu kümmern: "Ich befürchte stark, dass die Leute sich dieses Jahr zu Weihnachten nicht sicher sein können, jedes Buch auch noch kurzfristig zu bekommen."

Mittelfristig werde sich die Papierknappheit auch auf die Preise auswirken, "wenn auch nicht so sprunghaft wie bei Heizöl oder Gas". Doch "der Druck ist da. Ein umfangreicheres Hardcover unter 30 Euro zu kalkulieren, wird immer schwieriger". C.H. Beck gehört mit einem Gesamtjahresumsatz von 520 Millionen Euro zu einem der größten Verlage in Deutschland.

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