Medien

Was das neue ORF-Programm kann

Vor drei Monaten hat der frühere Salzburger Landesdirektor Roland Brunhofer das Tagesprogramm von ORF 2 umgebaut. Eine erste Bilanz - nach dem Abschied eines Publikumslieblings, Kritik vom Betriebsrat und einem neuen Quotenhoch.

„Wir haben die Unkenrufer eines Besseren belehrt“, sagt Roland Brunhofer, Verantwortlicher für die ORF-2-„Daytime“. SN/APA/HANS PUNZ
„Wir haben die Unkenrufer eines Besseren belehrt“, sagt Roland Brunhofer, Verantwortlicher für die ORF-2-„Daytime“.

Es war für ORF 2 eine Zäsur: Mitte August bekam Österreichs reichweitenstärkster TV-Sender ein neues Tagesprogramm. Vier zusammenhängende Sendungen sollten den Fernsehzuschauer über den Tag begleiten, beginnend mit dem Frühfernsehen "Guten Morgen Österreich" und endend mit dem Vorabendmagazin "Daheim in Österreich". Das stark lokal aufgezogene Konzept - Früh- und Spätsendung kommen aus derselben Region - wurde vom ehemaligen Salzburger Landesdirektor Roland Brunhofer entworfen. Und es polarisierte von Anfang an. Kritisch betrachtet wurde etwa das Aus von "heute leben", der Vorgängersendung von "Daheim in Österreich". Etwa deshalb, weil mit dem Abschied der Sendung sich auch Publikumsliebling Wolfram Pirchner vom ORF verabschiedete. Pirchner kündigte zwar mittlerweile ein TV-Comeback an (SN vom 8. September), Details sind aber noch nicht bekannt.

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