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Wie Facebook sein Datenimperium retten will

Facebook überlegt, seine Dienste Messenger, WhatsApp und Instagram im Hintergrund zusammenzulegen und gleichzeitig eine Verschlüsselung für alle anzubieten. Den Nutzern sollen zwar weiterhin verschiedene Apps angeboten werden, die Anwendungen würden aber auf einer gemeinsamen technischen Infrastruktur zusammenlaufen.

Die drei Dienste haben jeweils eine Milliarde Nutzer. Facebook selbst hat mehr als 2,2 Milliarden aktive Mitglieder. Zusammen können geschätzt 2,7 Milliarden Menschen erreicht werden. Das Wachstum von Facebook hat sich deutlich verlangsamt. Die Chatdienste hingegen wachsen weiter. Ein ehemaliger Facebook-Manager sagte der "Financial Times", Zuckerberg wolle verschiedene Dienste des Konzerns zu einer Art "Whatstabook" vereinen, um das Wachstum weiter anzukurbeln. Sie gäben vor, die Verschlüsselung zum Schutz der Daten zu verbessern, Ziel von Facebook sei aber, an mehr Kontakte zu kommen, um potenzielle neue Nutzer zu finden.

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