Medien

Wie kann der ORF überleben?

Alexander Wrabetz steht vor einer Mammutaufgabe: Der neue alte Generaldirektor muss zumindest zwei Generationen bedienen, deren Medienkonsum völlig anders ist. Doch es gibt Ansätze - zwischen "Dancing Stars" und Facebook.

Hollywoodfilme schaut man sich im Kino an - oder mit ein wenig Nachlaufzeit in einer Online-Videothek. Aber nicht drei Jahre später auf ORF eins. Die beliebtesten Serien werden mittlerweile für Netflix oder Sky gedreht. Da wartet man nicht auf eine ORF-Wiederholung von "How I Met Your Mother". Ö3 wird von Spotify ersetzt. Und die schnelle Nachricht holt man sich über soziale Medien und nicht auf orf.at. Seit Jahrzehnten wird das Modell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks infrage gestellt. Doch so stark wie in den vergangenen Jahren wurde die Gretchenfrage nie diskutiert: Hat der ORF überhaupt noch eine Berechtigung?

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