Medien

Wie YouTube illegale Musik in legale umwandelt

Mit Content ID hat die Video-Plattform ihre eigene Methode, um gegen illegale Musik und Videos vorzugehen.

Wie YouTube illegale Musik in legale umwandelt SN/fotolia
Wer ein Video mit Musik unterlegt und auf YouTube stellt wird oft unabsichtlich zum Musikpiraten.

Wer schon einmal ein Video auf YouTube hochgeladen hat, kennt das vielleicht. Im Clip ist ein bekannter Song enthalten, etwa als musikalische Untermalung oder Karaoke-Darbietung, und wenig später landet ein E-Mail im Postfach. "Ein Rechteinhaber, der Content ID verwendet, beansprucht Inhalte in deinem Video", heißt es darin. Und: "Keine Sorge, du bekommst keinen Ärger." Der Clip müsse nicht gelöscht werden, allerdings verdiene der Rechteinhaber an den Werbeeinnahmen, die rund um das Video generiert würden und nicht der Nutzer, der das Video hochgeladen habe. Laut YouTube haben sich im Musikbereich inzwischen 95 Prozent der Songrechteinhaber dafür entschieden, via Content ID Geld zu verdienen. Und: Mehr als 50 Prozent des Umsatzes der Musikbranche auf YouTube würden auf diesem Weg erzielt. Lange Zeit litt die Branche arg unter der Piraterie im Internet.

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