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"Wiener Video Rekorder": Museum stellt 500 Privatvideos online

Nostalgischer Blick zurück: 500 Privatvideos zumeist aus den 1980er- und 1990er-Jahren hat das Technische Museum Wien in seiner Österreichischen Mediathek unter dem Namen "Wiener Video Rekorder" ins Netz gestellt.

Der „Wiener Video Rekorder“. SN/technische museum wien
Der „Wiener Video Rekorder“.

Gemeinsamer Nenner vieler Filme aus dem Zeitalter der Videokassetten: Sie sind ziemlich verwackelt. Egal, ob bei Hochzeiten, Ausflügen oder Sportereignissen - die Menschen vor und hinter der Kamera scheinen im Vergleich zu heutigen Sehgewohnheiten oft wie in Zeitlupe zu agieren. Das Projekt, bei dem aus rund 2000 per Aufruf gesammelten Videos die ethisch und rechtlich unbedenklichen nun online gestellt wurden, sei wie ein "Gedächtnisspeicher", hieß es bei der Vorstellung. Es ist auch eine Erinnerung an friedliche Zeiten in Syrien, wie ein vierminütiges Video von 1992 zeigt. Darauf ist die jetzt von weiterer Zerstörung durch die Terrormiliz IS bedrohte Weltkulturerbestadt Palmyra in ihrer historischen Pracht zu sehen.

Quelle: Dpa

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