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"WirtschaftsBlatt": Styria prüft Anfragen von Interessenten

Der steirische Medienkonzern Styria (u.a. "Presse", "Kleine Zeitung") geht Interessensbekundungen von etwaigen Investoren für das vor der Einstellung stehende "WirtschaftsBlatt" nach.

"WirtschaftsBlatt": Styria prüft Anfragen von Interessenten SN/APA (Neubauer)/HERBERT NEUBAUER
Wird das „WirtschaftsBlatt“ doch weitergeführt?

"Anfragen, die infolge der Ankündigung der Schließung gekommen sind, werden geprüft", hieß es am Freitag aus dem Büro des Styria-Vorstands zur APA. Näheres wurde nicht genannt.

Styria-Vorstandsvorsitzender Markus Mair sagte am Freitag in einem "Standard"-Interview (Online-Ausgabe), dass es "weitere Gespräche mit möglichen Interessenten" geben werde. Wer dies sei, sagte Mair nicht. Es sei Verschwiegenheit vereinbart worden. Laut Mair hat die Styria 2015 nach Steuern einen Gewinn von sechs Millionen Euro geschrieben. Die "Presse" war demnach operativ positiv.

Die Styria Media Group hatte am Dienstag bekanntgegeben, dass das "WirtschaftBlatt" eingestellt wird und voraussichtlich am 2. September das letzte Mal erscheint. Die "Kleine Zeitung" gilt als Cashcow des Konzerns. Eigentümer der Styria sind die "Katholischer Medien Verein Privatstiftung" mit 98,33 Prozent und der "Katholische Medien Verein" mit 1,67 Prozent.

Quelle: APA

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