Österreich

14- und 15-Jähriger als Brandstifter im Innviertel gefasst

Nach einer Serie von Brandstiftungen im Innviertel in Oberösterreich sind in der Nacht auf Samstag ein 14- und ein 15-Jähriger als Verdächtige gefasst worden. Die Freunde aus dem Innviertel gestanden, seit Jänner bis zu zehn Mal Feuer im Bezirk Braunau am Inn gelegt zu haben. Als Motiv gaben sie unter anderem an, sich "vom Feuer angezogen gefühlt zu haben". Sie wurden auf freiem Fuß angezeigt.

Die beiden Jugendlichen sollen laut Polizei, die das Alter der Verdächtigen am Samstagnachmittag nach unten korrigierte, seit Jänner immer wieder kleinere Brände in den beiden Gemeinden Mattighofen und Schalchen gelegt haben. Zuletzt legten die Freunde am Freitagabend Feuer bei einem Hochstand im Gemeindegebiet von Schalchen. Da die Feuer immer relativ schnell entdeckt wurden, konnte jeweils Schlimmeres verhindert werden und die Schadenssumme halte sich in Grenzen.

Ermittler kennen aktuell acht bis zehn Tatorte. So sollen insgesamt Feuer bei drei Hütten, zwei Hochständen, einem Müllsack in einer Hütte, in einem Kindergarten und einer Wiese gelegt worden sein. Weiters gestanden die Jugendlichen mehrere versuchte Brandstiftungen bei Bäumen, Sträuchern und Strommasten. "Die genaue Anzahl der Brände ist noch Gegenstand der Ermittlung. Die Burschen haben eine Reihe von Bränden zugegeben, wovon wir nicht gewusst haben, weil sie von alleine wieder ausgegangen sind", sagte eine Polizeisprecherin zur APA. Ein Hinweis aus der Bevölkerung brachte die Ermittler auf die Spur der beiden Freunde.

Quelle: APA

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