Österreich

16-Jährige bei Lawinenabgang getötet: Vater bekam Diversion

Am Bezirksgericht Feldkirchen hat am Dienstag der Prozess wegen eines tödlichen Lawinenunglücks auf der Turracher Höhe stattgefunden. Ein 16-jähriges Mädchen aus der Steiermark war im März abseits der gesicherten Pisten verschüttet worden und wenig später im Krankenhaus gestorben. Der Vater bekam eine Diversion, ein weiterer Bekannter wurde freigesprochen, berichtete die "Kleine Zeitung".

Dem Vater wurde Vernachlässigung der Obsorgepflicht vorgeworfen SN/APA/BARBARA GINDL
Dem Vater wurde Vernachlässigung der Obsorgepflicht vorgeworfen

Beide Männer, erfahrene Variantenfahrer, waren damals mit der 16-Jährigen und weiteren Skifahrern mehrere Tiefschneehänge gefahren, dann kam es zum Unglück. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen fahrlässiger Tötung. Bei Gericht machte der 41-jährige Bekannte glaubhaft, dass er an dem Tag nicht als "Skiführer" für die insgesamt fünfköpfige Gruppe fungiert habe. Dem 53-jährigen Vater wurde Vernachlässigung der Obsorgepflicht vorgeworfen. Er muss für die Diversion eine Geldstrafe bezahlen.

(APA)

Aufgerufen am 22.05.2018 um 12:29 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/16-jaehrige-bei-lawinenabgang-getoetet-vater-bekam-diversion-21405979

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