Österreich

17-Jähriger nach handgreiflichem Streit in Steyr im Koma

Ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Steyr-Land liegt nach einem handgreiflichen Streit in der Bezirksstadt im Koma. Sein 21-jähriger Gegner hatte ihn mit einem Hieb zu Boden gestreckt und er schlug mit dem Hinterkopf auf dem Pflaster auf, bestätigte die Polizei einen Bericht der Kronen Zeitung.

Der Vorfall passierte bereits am vergangenen Samstag um 4.00 Uhr. In der Pfarrgasse - laut Polizei ein einschlägiger Hotspot der Stadt - kam es zu einem Streit, der eskalierte. Dabei versetzte der Maurer dem Schüler einen derart kräftigen Hieb, dass dieser zu Boden ging. Er schlug mit dem Hinterkopf auf dem Pflaster auf. Dabei erlitt er ein Schädelhirntrauma. Anfangs wurde er im Spital in Steyr versorgt, später mit dem Notarzthubschrauber in die Linzer Uniklinik überstellt.

Die Polizei in Steyr ermittelt in dem Fall, berichtete sie auf Anfrage. Die Verletzung des Schülers habe sich zunächst als leicht dargestellt, erst am Tag nach dem Vorfall habe sich die Schwere herausgestellt. Sie vernimmt aktuell Zeugen sowie den 21-Jährigen, der vorerst auf freiem Fuß bleibt, um das Geschehen vor der Auseinandersetzung und das Umfeld, unter anderem eine eventuelle Alkoholisierung der Beteiligten, zu ermitteln. Die Spuren am Tatort trugen nichts dazu bei.

Nicht bestätigen konnte sie, dass die Freunde des Verletzten die Polizisten energisch gefragt hätten, wieso der mutmaßliche Täter nicht festgenommen werde und dies so eskaliert sei, dass es zum Einsatz von Pfefferspray gekommen sei. Den Einsatz habe es gegeben - allerdings 20 Minuten vor der folgenschweren Auseinandersetzung - ebenfalls im Bereich Pfarrgasse und es waren mehrere Personen darin involviert, die auch später anwesend waren.

Quelle: APA

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