Österreich

23-Jähriger nach Streit in Mattersburg in Lebensgefahr

Blutig hat in der Nacht auf Mittwoch eine Auseinandersetzung in Mattersburg geendet: Ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Mattersburg soll dabei einem 23-Jährigen vier Messerstiche versetzt haben. Der 23-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt ins Spital gebracht. Den mutmaßlichen Täter nahm die Polizei kurz darauf fest. Er ist nach Angaben der Landespolizeidirektion Burgenland geständig.

Der Streit nahm im Haus einer 20-jährigen Frau seinen Ausgang, die mit dem Gleichaltrigen bis Jänner dieses Jahres zusammen war. Mittlerweile wurde der 23-Jährige, der in Wiener Neustadt wohnt, ihr neuer Partner. Der Exfreund, der noch wusste, wo sich der Türschlüssel befand, tauchte laut Polizei am Mittwoch plötzlich im Haus auf, ein Handgemenge der Männer war die Folge.

Der Streit verlagerte sich in den Garten und war vorerst zu Ende, als der 20-Jährige wegging - allerdings, um ein Messer zu holen, mit dem er die Reifen vom Wagen seines "Nebenbuhlers" aufstechen wollte. Als das Pärchen mit dem Auto ins Spital fahren wollte, um eine Wunde an der Wange des 23-Jährigen behandeln zu lassen, kam es erneut zur Begegnung mit dem Rivalen.

Der 23-Jährige hielt den Wagen an und stieg aus. Während eines Wortgefechts soll der Jüngere dann vier Mal mit dem Messer auf ihn eingestochen haben. Ein Stich traf die Lunge, wodurch laut Polizeiangaben für den 23-Jährigen Lebensgefahr bestand.

Die Frau verständigte die Einsatzkräfte, die den Verletzten ins Spital brachten. Den mutmaßlichen Täter nahm die Polizei in seinem Haus fest. Erst nach langem Zureden habe er die Türe geöffnet, hieß es von der Landespolizeidirektion. Der 23-Jährige wurde auf der Intensivstation behandelt.

(APA)

Aufgerufen am 21.11.2017 um 12:02 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/23-jaehriger-nach-streit-in-mattersburg-in-lebensgefahr-44197

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