Österreich

4.133 Neuinfektionen und weniger Spitalspatienten

Am heutigen Montag sind 4.133 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet worden. Das ist gering mehr als an den Montagen der vergangenen beiden Wochen. Der Sieben-Tages-Schnitt geht aber weiter zurück, er betrug heute 5.239 Fälle, vor einer Woche waren es noch 5.719. Bei den Covid-19-Patientinnen und -Patienten in den Krankenhäusern gab es weitere Rückgänge. Insgesamt 941 Infizierte werden noch im Spital behandelt, 83 davon auf Intensivstationen.

Bei 63.647 PCR-Tests betrug die Positivrate hohe 6,5 Prozent SN/APA/THEMENBILD/GEORG HOCHMUTH
Bei 63.647 PCR-Tests betrug die Positivrate hohe 6,5 Prozent

Am vergangenen Montag wurden 4.098 Neuinfektionen registriert, vor zwei Wochen waren es 4.111 binnen 24 Stunden gewesen. Vor drei Wochen - am 18. April - waren es noch 6.227 neue Fälle gemeldet worden. Die Montagsfallzahlen sind aufgrund der geringeren Testzahlen am Wochenende immer niedriger als der Wochenschnitt.

Zu Wochenbeginn lagen den dritten Tag in Folge weniger als 1.000 Infizierte in den Krankenhäusern, Tendenz weiter fallend. Weniger waren es zuletzt am 17. Jänner mit 934 Covid-19-Patienten gewesen, damals benötigten noch 212 eine intensivmedizinische Versorgung.

Vor genau einem Jahr - damals hatten erst 30,5 Prozent der Österreicher die erste Corona-Schutzimpfung erhalten - wurden am 9. Mai 1.026 Neuinfektionen registriert. Im Krankenhaus lagen 1.270 Infizierte, 409 davon auf den Intensivstationen. Die Gastronomie hatte vor einem Jahr noch geschlossen.

Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug am heutigen Montag 408,4 Fälle auf 100.000 Einwohner. Mit Wochenbeginn gab es in Österreich 66.471 laborbestätigte aktive Fälle, um 1.319 weniger als am Sonntag. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Wien mit 550,2, gefolgt von Niederösterreich (549,9), dem Burgenland (480,1) und Oberösterreich (353,1). Dahinter reihen sich Salzburg (298,7), Vorarlberg (291,3), Kärnten (283,4), die Steiermark (276,4) und Tirol (267,3). Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 4.185.678 bestätigte Fälle gegeben. Als genesen gelten 4.100.958 Personen.

Auch knapp drei Wochen nach der angekündigten Nachmeldung von tausenden Covid-Toten gab es über deren genaue Zahl weiter Unklarheiten. Sie haben sich bei den Bundesländerzahlen noch nicht vollständig durchgeschlagen, Innen- und Gesundheitsministerium meldeten am Montag 18.249 Todesfälle seit Pandemiebeginn, um vier mehr als am Sonntag registriert waren. Grundlage hierfür sind die Bundesländermeldungen. Am Dashboard der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) waren am Sonntag bereits mehr als 19.792 Tote ausgewiesen gewesen. Die Differenz betrug somit auch drei Wochen nach der Datenkorrektur noch mehr als 1.500.

Am Sonntag wurde nicht mal halb so viel getestet wie im Wochenschnitt täglich. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 68.464 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet. Davon waren 63.647 aussagekräftige PCR-Tests, 6,5 Prozent fielen positiv aus. Im Schnitt wurden in der vergangenen Woche täglich mehr als 157.690 PCR-Analysen durchgeführt, die Positivrate lag bei 3,3 Prozent.

Weiterhin gering ist in Österreich die Impfbereitschaft, immer mehr Zertifikate laufen aus. Am Sonntag wurden 422 Impfungen verabreicht, davon waren 13 Erststiche. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.824.416 Personen bereits zumindest eine Impfung erhalten. Exakt 6.079.997 Menschen und somit 67,7 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz. Vor einer Woche waren es noch 38.662 Menschen mehr gewesen, ihr Zertifikat ist nun ausgelaufen.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 73,9 Prozent. In Niederösterreich haben 70 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 68,5 Prozent. Nach Wien (66,6), Tirol (65,6), Kärnten (64,6), Vorarlberg (63,9) und Salzburg (63,8) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 63,5 Prozent.

Aufgerufen am 16.05.2022 um 10:44 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/4-133-neuinfektionen-und-weniger-spitalspatienten-121075135

Schlagzeilen