Österreich

Anklage im Spionagefall: Polizei stellte 28.000 Euro sicher

Ein Jahr nach Auffliegen eines Spionagefalls beim Bundesheer zugunsten Russlands brachte die Staatsanwaltschaft Salzburg die Anklage ein. Dem Offizier außer Dienst droht jahrelange Haft.

Der Spionagefall aus Salzburg führte auch zu diplomatischen Verwicklungen mit Russland. SN/stock.adobe/devanne/440574
Der Spionagefall aus Salzburg führte auch zu diplomatischen Verwicklungen mit Russland.

Der pensionierte Oberst (71) des Bundesheeres aus Salzburg wird sich wegen Spionagetätigkeit vor einem Geschworenengericht in Salzburg verantworten müssen. Staatsanwalt Marcus Neher wirft ihm in der Anklage vor, er habe seit 1993 im Dienste des russischen Militärgeheimdienstes GRU spioniert und "seinen Führungsoffizier mit umfassenden Informationen aus dem militärischen Spektrum des Österreichischen Bundesheeres, insbesondere über Waffensysteme und Aufgabenstellungen der Land- und Luftstreitkräfte" versorgt, wie die Staatsanwaltschaft und die Landespolizeidirektion in am Freitag schriftlich bekanntgaben.

Der mutmaßliche Spion und sein ...

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