Österreich

Auch für Politiker ist Alkohol am Steuer kein Kavaliersdelikt mehr

Früher hatte die Bevölkerung kein Verständnis, wenn ein Bürgermeister bei Veranstaltungen den Schnaps verweigerte. Jetzt schon. Für einige Politiker hat der Bewusstseinswandel Konsequenzen.

Bei Alkoholkontrollen wird auf gesellschaftliche Verpflichtungen keine Rücksicht genommen.  SN/apa
Bei Alkoholkontrollen wird auf gesellschaftliche Verpflichtungen keine Rücksicht genommen.

Trunkenheit am Steuer ist auch für Politiker kein Kavaliersdelikt mehr. Das zeigen zwei Fälle aus der jüngsten Vergangenheit, die zu Rücktritten in Ober- und Niederösterreich führten. Sandra Kern, Landesgeschäftsführerin des Niederösterreichischen Arbeitnehmerbunds und ÖVP-Bundesrätin, legte alle politischen Ämter zurück, nachdem die 46-Jährige vor einer Woche alkoholisiert als Geisterfahrerin einen Verkehrsunfall mit zwei Verletzten verursacht hatte.

Gerald Weilbuchner, ÖVP-Landtagsabgeordneter aus dem Innviertel, wird mit 31. Jänner aus dem Landtag in Oberösterreich ausscheiden. Der 28-Jährige war mit rund zwei Promille ...

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