Österreich

Aufräumarbeiten nach Unwetter in Kärnten voll im Gang

Nach den Unwettern von Montagabend sind am Dienstag die Aufräumarbeiten in den betroffenen Gemeinden in Kärnten voll angelaufen. Im stark betroffenen Gegendtal (Bezirk Villach-Land) waren am Dienstag neben den Feuerwehren auch 65 Bundesheersoldaten im Einsatz, um die Schäden durch Vermurungen zu beseitigen. Wie lange die Arbeiten dauern, war vorerst nicht abzuschätzen.

Am Dienstagnachmittag waren immer noch einige Straßen nur erschwert passierbar, wie etwa die Weißenbacher Straße (L137) im Lavanttal. Die Millstätter Straße (B98) war am Dienstag überhaupt noch gesperrt, laut Auskunft des Landes Kärnten rechnete man damit, dass sie ab 16.00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben wird. Schlimm getroffen hat es auch noch Gemeindestraßen im Gemeindegebiet von Afritz, zum Beispiel im Bereich Verditz.

Wie Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) in einer Aussendung mitteilte, werde das Kärntner Nothilfswerk für die Abwicklung von Hilfsmaßnahmen eingesetzt. Betroffene wurden aufgerufen, sich bei ihrem Gemeindeamt zu melden, innerhalb von sechs Monaten nach Eintritt eines Schadensfalles muss ein Antrag gestellt werden. Die Mittel des Nothilfswerkes werden unter anderem durch Zuschüsse des Landes, des Bundes und durch Sammlungen aufgebracht.

Die Kärntner Feuerwehren haben am Montagabend in Kärnten zu rund 100 Unwettereinsätzen ausrücken müssen. Betroffen waren neben dem Gegendtal auch das Lavanttal, das Gurk- und Metnitztal und der Bezirk Völkermarkt. Es galt, Verklausungen, Hangrutschungen, Überschwemmungen und umgefallene Bäume zu beseitigen. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt, tausende Haushalte waren ohne Strom.

Quelle: APA

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