Österreich

Aus dem goldenen Käfig nach Afrika

Christine Wallner war Mitglied der High Society. Glücklich war sie nicht. Dann fand sie eine neue Heimat.

Aus dem goldenen Käfig nach Afrika SN/aaa
Christine Wallner bereut ihren Schritt nicht.  /AAA

Der Lebensweg von Christine Wallner ging nie geradeaus. Er hatte Kurven und Umwege. Doch nun scheint die Ärztin angekommen zu sein: in Afrika, genauer gesagt in Tansania, am Fuße des Kilimandscharo. Dort hat sie ihr Projekt "Africa Amini Alama" aufgebaut. Übersetzt werden kann das mit "Afrika, ich glaube an dich". Begonnen hat alles mit der Vision, Kranke zu behandeln. Heute, sieben Jahre später, ist diese Vision längst Wirklichkeit geworden. Wallners Tochter, Cornelia Wallner-Frisee, arbeitet mit der Mutter in Tansania. Sie sind in entlegenen Gegenden unterwegs, um Kranke abzuholen oder in deren Hütten zu behandeln. Es gibt ein Wundheilungszentrum, Schulen, ein Waisenhaus, eine Nähwerkstatt für Frauen - um nur einige zu nennen. Das Projekt wächst weiter, aber nicht grenzenlos: "Wir wollen nicht groß werden, sondern rund", erklärte Wallner kürzlich bei einem Besuch in Salzburg.

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